Dienstag, 14. April 2015

Du merkst, dass Frühling ist, wenn...





  • es regnet statt schneit (Ausnahmen bestätigen die Regel).
  • man in der Dämmerung nach Hause kommt und überrascht feststellst, dass es schon halb neun ist.
  • sich vor dem Lieblings-Eisladen wieder endlose Warteschlangen bilden.
  • die Museen so leer sind und ein Besuch dort so entspannend ist, wie sonst nie.
  • man vergessen darf, abends den Wecker zu stellen. Weil das sowieso das Vogelkonzert am frühen Morgen übernimmt. 
  • man den Feierabend ganz spontan mit einem Picknick am See verbringt.



  • man sich den Laptop schnappt und einfach mal draussen arbeitet.
  • wieder das große Flattern beginnt ( mit bekannten und mehr oder weniger unbekannten Flugobjekten ).
  • der Dorfbrunnen wieder plätschert.
  • einem selbst die grantige Verkäuferin ein Lächeln schenkt.
  • man anstatt am Wochenende auszuschlafen lieber ganz früh am Morgen auf Flohmärkten stöbert.
  • die Nachbarin, ohne dass man fragt, einen Zweig blühender Magnolien vorbeibringt ("für´s Foto")
  • Die Pollenallergie zum Kleingedruckten gehört, welches man nicht gelesen hat! 




Und jetzt du: 

Frühling ist, wenn...



Freitag, 10. April 2015

[Nachmachtipp] Etagere aus Rundstäben


Etageren sind super praktisch und vielseitig einsetzbar.
Den Einwand meiner Freundin, dass die doch total oma-like sind, ignoriere ich an dieser Stelle einfach mal! Was heißt denn hier auch oma-like?
Keine anständige Kaffeetafel ohne so eine Etagere, außerdem sind sie auch im Bad nützlich für so allerlei KlimBim oder man dekoriert sie im Frühling einfach mit Tulpen-Teelichtern (so wie HIER ) und oft benütze ich kleine Etageren auch um selbstgemachte Süßigkeiten wie Cupcakes, Muffins, Pralinen etc. zu verschenken. Und wenn die dann auch noch selbstgebaut sind, umso schöner! Finde ich.


Nachmachtipp Etagere


Natürlich gibt es auch schon fertige Bausets (HIER), die man verwenden könnte und man muss quasi nur mehr die passenden Teller dazu finden. Trödler- und Flohmärkte sind da ein wahres Paradies. Oder Omas Geschirrschrank. :-) Aber wir wollten ja weg vom Oma Look und so habe ich mich für ein, auch sehr einfaches aber etwas aufwändigeres Model entschieden.

Anstatt der Metallstangen habe ich Rundhölzer aus Holz verwendet, was der Etagere einen leichten Scandi Look verpasst ( Ich überlege noch schwer, ob ich diesen Ausdruck mag oder nicht ).



Für die Etagere braucht ihr:

○ drei Teller in unterschiedlichen Größen
○ Porzellanbohrer (6mm) (gibt es HIER)
○ Rundstab aus Holz (22mm)
○ Gewindestange (0,5mm)
○ Unterlegscheibe und Schraube (0,5mm), Schraubenzieher
○ Gewindeeinsatz für Holz bzw. sogenannte Muffen (10mm Aussendurchmesser)
○ eine Metallsäge und eine Bohrmaschine (keine Schlagbohrmaschine!)
○ Malerkrepp, Stift
○ etwas Wasser zur Kühlung

So wird´s gemacht: 

Um zu verhindern, dass das Porzellan beim Bohren springt, klebt ihr als erstes ein Kreuz aus Malerkrepp mittig auf die Teller. Das verteilt die Spannung und minimiert das Risiko von Rissen. Anschließend die Mitte genau ausmessen und diese mit einem Stift markieren.



Jetzt geht es an´s Bohren. 

  • Vielleicht könnt ihr es, um ein Gefühl dafür zu bekommen, auf einem günstigen Probeteller ausprobieren. Wenn ihr euch sicher seid und ihr ein Loch ohne Scherben ;-) geschafft habt , legt ihr den Teller auf festen Untergrund. Als Unterlage habe ich zusätzlich ein doppelt gefaltetes Handtuch verwendet.
  • Nun spannt ihr den Porzellanbohrer ein, setzt an der Markierung an und beginnt vorsichtig und langsam und ohne großen Druck (!) zu bohren. Das kann je nach Beschaffenheit der Teller einige Minuten dauern. Zwischendurch könnt ihr immer wieder etwas Wasser auf die Unterseite geben, so wird die durch die Reibung entstehende Hitze etwas gekühlt.
  • Sind die Löcher fertig gebohrt und vom Bohrstaub befreit, schneidet ihr drei verschieden große Teile von dem Rundholz ab. Meine Rundstäbe, die die Mittelstücke zwischen den Tellern bilden, sind 14cm, 12cm und 10cm lang, aber das könnt ihr natürlich machen, wie ihr wollt.



  • In die abgeschnittenen Hölzer bohrt ihr nun oben und unten Löcher (9mm) für die Gewindeeinsätze, die ihr dann mit einem Schraubenzieher hinein schraubt.
  • Jetzt nehmt ihr den größten Teller, gebt die Beilagscheibe auf die Schraube und dreht diese von unten durch den Teller auf das erste Rundholz auf.
  • Für die Verbindung des zweiten Tellers schneidet ihr mit Hilfe der Metallsäge ca. 2cm von der Gewindestange ab und dreht diese in die Muffe im Holz. Den Teller darauf geben und mit dem zweiten Holzstück fest drehen. Dasselbe mit dem dritten Teller wiederholen und schon ist eure eigene Etagere fertig.
  • Das Endstück selbst fand dank männlicher Unterstützung und einer Bandschleifmaschine auch ein rundes Ende. Könnte man theoretisch auch per Hand abschleifen, sofern man die Geduld aufbringt.




DIE Etagere


Falls ihr die Etagere gerne nachbauen mögt und noch Fragen dazu habt, schreibt sie mir gerne in die Kommentare. Ich werde versuchen, sie dort zu beantworten.


Ich wünsche euch ein wunderschönes Frühlingswochenende und mit ganz viel Sonne!
Alles Liebe,
Rebecca





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